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Viele Werbetreibende haben bereits vor einiger Zeit ein Affiliate-Programm gestartet. Das Grundprinzip ist äußerst attraktiv: „No cure, no pay“. Werbetreibende steigen daher oft mit einer „Volume-first“-Mentalität in das Affiliate-Marketing ein: Je mehr Publisher angeschlossen sind, desto besser.
Das Ergebnis nach einigen Jahren ist oft eine riesige Ansammlung von hunderten angemeldeten Affiliates, von denen ein Großteil nur einen minimalen Beitrag leistet. Hinzu kommen veraltete Werbemittel, die noch überall im Internet kursieren, sowie eine Handvoll zwielichtiger Affiliates, bei denen sich nach einer Prüfung herausstellt, dass sie rein über Last-Click von Traffic profitieren, der ohnehin konvertiert wäre.
Mit anderen Worten: Ohne einen regelmäßigen Blick unter die Motorhaube ist es schwer festzustellen, ob es sich um einen Kanal handelt, der qualitativen Mehrwert bietet, oder um einen parasitären Kanal, bei dem der Großteil des Umsatzes ohnehin über andere Marketingkanäle hereingekommen wäre.
Die Frage „Wie macht man aus dem Affiliate-Kanal einen Performance-Kanal mit qualitativem Mehrwert?“ ist daher wichtiger denn je. Eines ist klar: Affiliate-Marketing ist alles andere als ein Plug-and-Play-Kanal.
Doch wo fängt man als Werbetreibender mit der Optimierung an?
Qualität zu schaffen beginnt mit dem Aufräumen der Basis. Solange der Affiliate-Kanal mit nicht mehr funktionierenden Seiten und Affiliates, die die Grenzen der Markenrichtlinien austesten, belastet ist, steht eines fest: Es fließt unnötig Budget ab.
Affiliates, die seit 12 Monaten keinen Klick oder keine Conversion generiert haben und nicht auf Tickets oder E-Mails reagieren, verfälschen die Daten und erhöhen das Risiko für veraltete Werbebotschaften. Ohne eine regelmäßige Wartung deines Affiliate-Programms ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Parteien mit parasitären Taktiken durch das Raster schlüpfen.
Denke zum Beispiel an Affiliates, die über Google Ads heimlich auf deinen Markennamen bieten, oder an Fake-Gutscheincode-Seiten, die rein darauf abzielen, ihren Affiliate-Cookie bei Besuchern zu platzieren, die sich bereits im Checkout befinden.
Darüber hinaus begünstigen alte Banner, defekte Produktfeeds und abgelaufene Aktionen sowohl Marken- als auch Conversion-Schäden.
Es gibt wenig Frustrierenderes, als hunderten verschiedenen Publishern hinterherzujagen, besonders wenn nicht einmal die Hälfte auf eine Kontaktanfrage reagiert.
In der Praxis gilt im Affiliate-Marketing oft die 80/20-Regel: 80 % des qualitativen Umsatzes aus dem Affiliate-Kanal stammen von maximal 20 % der angeschlossenen Publisher.
Anstatt Energie in tote Pferde zu stecken, ist es wichtig, den Fokus auf den Ausbau der Zusammenarbeit mit deinen A-Playern zu verlagern.
Identifiziere wertvolle Partner:
Und ist es möglich, genau diesen Publishern exklusive Deals, einzigartige Inhalte oder schlicht eine höhere Provision im Austausch für garantierte, umfangreichere Präsenz auf ihren Plattformen anzubieten?
Viele Werbetreibende nutzen bis heute ein „One-Size-Fits-All“-Provisionsmodell für alle Affiliates innerhalb ihres Programms. Ohne strikte und klare Kampagnenbedingungen fördert ein solches Modell jedoch häufig das falsche Verhalten.
Belohnen Sie beispielsweise die Gewinnung eines Neukunden höher als den Wiederkauf eines Bestandskunden. Es lohnt sich zudem, über das Last-Click-Prinzip hinauszublicken. Sobald Sie wissen, wer Ihre A-Player sind, besteht der nächste Schritt darin, sicherzustellen, dass Ihre Provisionsstruktur sie auch für das richtige Verhalten belohnt.
Content-Blogs und Orientierungsplattformen wecken zwar das anfängliche Interesse, verlieren aber aufgrund der Last-Click-Attribution häufig die Conversion an Publisher, die später im Funnel agieren.
Ohne ein passendes Attributions- oder Hybridmodell ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wertvolle Content-Ersteller irgendwann die Konsequenzen ziehen und die Bewerbung Ihrer Kampagne einstellen. Dies hat einen unmittelbar negativen Effekt auf den Mehrwert Ihres Affiliate-Programms, denn wenn Sie Provisionen nur an Publisher zahlen, die lediglich für den sprichwörtlichen letzten Schubs sorgen, kann von einem Affiliate-Kanal mit qualitativem Mehrwert für den gesamten Marketing-Mix keine Rede sein.
Das Bereinigen Ihres Publisher-Bestands und die Optimierung der Provisionen sind nur die ersten Schritte. Doch wie setzen Sie dies konkret in Ihrer spezifischen Situation um?
Wie richten Sie ein wasserdichtes Affiliate-Programm ein und sorgen für qualitativen Mehrwert, ohne dass Ihre Marge schmilzt?
Um diese (und weitere) Fragen zu beantworten, veranstaltet Tjeerd de Vries ein exklusives Webinar:
„Vom Parasiten zum Wachstumsmotor: So steigern Sie den qualitativen Mehrwert Ihres Affiliate-Programms.“
Am 27. August werfen wir in etwa 45 Minuten einen tiefen Blick unter die Motorhaube des Affiliate-Marketings. Keine allgemeine Theorie, sondern konkrete nächste Schritte, Praxisbeispiele und direkt anwendbare Strategien.
Das erwartet Sie unter anderem:
Wie Sie ein zukunftssicheres Affiliate-Programm aufbauen, das ein vollwertiger Bestandteil Ihres Marketing-Mix wird.